Mehr für die Mehrheit - Unser Landtagswahlprogramm

Das Motto unseres Wahlprogramms macht deutlich, wofür DIE LINKE in Bayern steht: Es geht um „Mehr für die Mehrheit“.

Im Vordergrund stehen neben dem linken Kernthema soziale Gerechtigkeit, die Schwerpunkte Ökologie, Gesundheit, Wohnen, Nahverkehr sowie Bildung. Statt Spezlwirtschaft, Elitenpolitik und Abbau von Grundrechten steht DIE LINKE als soziale Opposition für politische Alternativen mit Mehrwert für die Mehrheit. Wichtige Ziele sind der Ausbau des ÖPNV, günstiger Wohnraum durch u.a. 40.000 neue Sozialwohnungen pro Jahr und gute Bildung für alle durch die Erhöhung der Bildungsausgaben auf 7 Prozent des Landeshaushalts.

Land- und Bezirkstagswahlprogramm 2018

Land- und Bezirkstagswahlprogramm 2018 in leichter Sprache 

Unsere Kandiaten

Landtagswahl Unterfranken

Robert Striesow

Mein Name ist Robert Striesow, ich wurde am 28.01.1987 in Rostock geboren und wohne in Schweinfurt. Ich bin Spitzenkandidat der Partei DIE LINKE. für Unterfranken und Direktkandidat für den Wahlbezirk 608 Schweinfurt.

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Aber warum kandidiere ich für eine linke Partei?

Ich erlebe jeden Tag hautnah, was es bedeutet, in einer vergessenen Branche zu arbeiten, ich sehe jeden Tag, wie prekäre Situationen für alle Beteiligten entstehen und die Arbeitnehmer*innen machtlos erscheinen.

Ich bin in einer großen Klinik für neurologische Erkrankungen angestellt und leite die Abteilung für Ergotherapie. Die Ausbildung zum Ergotherapeuten absolvierte ich in Sachsen (Bad Elster) und habe zudem Ergotherapie in den Niederlanden studiert. Daher habe ich einen guten Ländervergleich bezüglich der Gesundheitssysteme und der gesellschaftlichen Stellung der Gesundheitsberufe.

Jeden Tag erlebe ich genau diese gesellschaftliche Stellung der Gesundheitsberufe in unserem Land. Jeden Tag erlebe ich gefährliche Pflege, Therapie auf einem schlechten Niveau und überlastetes Personal. Für diese prekären Zustände können die Arbeitnehmer*innen nichts, sondern es passiert durch den Ausverkauf unseres Gesundheitssystems. Es muss Schluss sein mit dem Spiel um die Gesundheit und dem Verkauf an Lobbyisten und Großkonzerne.

Ich wohne in einer Stadt, in der die Arm-Reich Schere immer weiter auseinanderklafft. Schweinfurt zählt zu einer der reichsten Städte Deutschlands und hat gleichzeitig die höchste Kinderarmut in Bayern. Wie kann das sein? Wie kann es passieren, dass in Schweinfurt über 600 Wohnungen gebaut werden und davon nur 50 Sozialwohnungen? Wie kann es passieren, dass im Landkreis Schweinfurt-Würzburg jeden Tag an die 300 Schulbrote für bedürftige Kinder geschmiert werden müssen und wie passiertes es, dass in Bayern 15 % der Bürgerinnen und Bürger von Armut bedroht sind? Es passiert durch eine stagnierte Politik der CSU, deren christlichen Werte verloren gegangen sind.

Ich kämpfe für mehr Bildung, bessere Arbeitsbedingungen, mehr bezahlbaren Wohnraum und für ein verbessertes Gesundheitssystem.

Machen wir Bayern sozialer und kämpfen wir für eine Politik für alle Menschen dieses Bundeslandes! Wir brauchen endlich eine soziale Wende und für diese Wende werde ich mich aktiv einsetzen.

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Gut zu wisssen: das Wahlrecht in Bayern

Wahlsystem

Personalisierte Verhältniswahl mit offenen Listen

Besonderheiten

  • Mit der Zweitstimme kann der Wähler direkt einen Bewerber auf der Liste einer Partei ankreuzen.
  • Erst- und Zweitstimme werden zur Ermittlung der Sitzverteilung auf die Parteien zusammengezählt.
  • Kein landesweiter Verhältnisausgleich
  • Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat die Anwendung des d’Hondtschen Höchstzahlverfahrens unter dem geltenden Landeswahlrecht (getrennte Sitzverteilung in den sieben Regierungsbezirken) für verfassungswidrig erklärt.
  • Siegreiche Stimmkreiskandidaten, deren Partei an der Sperrklausel scheitert, erhalten kein Mandat.

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